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Baseball

Dieser Text beschreibt Baseball.


Der untere Text beinhaltet die Baseball Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Baseball Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Baseball fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Baseball möglichst ausführlich zu halten.

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Baseball Artikel

Baseball ist eine Ball- und Mannschaftssportart amerikanischer Herkunft. Sie gilt dort als die traditionsreichste Sportart. Baseball wird in über 100 Ländern betrieben, darunter auch in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Baseball erfolgreich spielen. Insider-Tipps zur Verbesserung aller Aspekte des Spiels Richtige Insider-Tipps Mit diesem Buch haben sowohl Rick Wolff als auch der Übersetzer Jürgen Schiffer fünf Sterne verdient. Wolff, weil er in einer wirklich umfassenden Schilderung alle Aspekte des "Playing Better Baseball" darstellt und auch mögliche Fehlerquellen deutlich herausarbeitet; Jürgen Schiffer für seine nahe am Original orientierte...

Spielprinzip

Das deutsche Brennball ist eine stark vereinfachte Variante von Baseball und kann als Ausgangspunkt für das Verständnis des Baseballs dienen.

Baseball wird von zwei Teams zu je neun Spielern gespielt. Die Absicht des Spiels ist es, mehr Runs (Punkte) zu erzielen als der Gegner.

Buch-Tipp: Baseball verständlich gemacht. Regeln, Ausrüstung, Topklubs (Copress Sport) Der Titel hält, was er verspricht In diesem Buch erfährt der Einsteiger die Grundlagen über Baseball. Thomas D. Cyrol erläutert gleich zu Beginn die wesentlichen Fakten und Regln und gibt erst zu dem Schluss einen Abriss über die Geschichte des Baseballs in Deutschland. Dieses Buch ist wirklich für Einsteiger und Interessierte geschrieben, die...

Spielfeld

Baseball Beschreibung
Baseball Beschreibung
Das Baseballfeld

Ein Baseballfeld hat normalerweise etwa die Form eines Viertelkreises, dessen gerade Kanten als Seitenauslinien (Foullines) zwischen 90 und 120 Meter lang sind.

Die meisten Aktionen finden in dem Infield statt, einem Quadrat in der Spitze des Viertelkreises von 90 Fuß (etwa 27 m) Kantenlänge, dessen Ecken durch die drei Bases und die Home Plate markiert sind. Die Home Plate ist dabei die innerste Spitze des Gesamtspielfeldes, die (oder: das) erste Base befindet sich auf der rechten Seitenauslinie, die zweite in dem Inneren des Gesamtspielfeldes, und die dritte auf der linken Seitenauslinie. Die Bases sind quadratische, weiße, relativ flache Gummikissen, die in dem Boden verankert sind. Die Home Plate ist eine weiße, fünfeckige Hartgummiplatte in Form eines "Nikolaus-Haus", dessen "Dachspitze" in der inneren Spielfeldecke liegt.

Der Rest des Spielfeldes heißt Outfield.

In der Mitte des Infields befindet sich der Pitcher's Mound, ein ungefähr 25 cm hoher Hügel mit einer rechteckigen Gummiplatte, der "Pitcher's Plate" darauf. Von dieser Plate muss der Pitcher die Bälle am 60 Fuß (circa 18 m) entfernten gegnerischen Batter vorbei zu seinem Catcher werfen.

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Mannschaften

Während ein Team das Schlagrecht hat (Schlagmannschaft oder Offense), befindet sich das andere in dem Feld (Feldmannschaft oder Defense) auf den neun üblichen Positionen: Pitcher, Catcher, vier Infielder (1st Baseman, 2nd Baseman, Shortstop zwischen dem 2. und 3. Base, und 3rd Baseman), und drei Outfielder (Left Fielder, Center Fielder, Right Fielder). Von der Offense befindet sich zunächst ca. ein Spieler, der jeweilige Batter (Schlagmann), in dem Feld. Die andere rücken als weitere Batter nach, sobald der Schlagmann entweder out ist oder zu dem Runner (Läufer) wird.

Nur die jeweilige Offense kann Runs (Punkte) erzielen; dies geschieht, wenn einer ihrer Spieler es schafft, durch einen geglückten Schlag als Batter zu dem Runner zu werden und die drei Bases gegen den Uhrzeigersinn der Reihe nach in einer oder mehreren Etappen vollständig abzulaufen und zur Home Plate zurückzukehren, ohne dabei out gemacht zu werden. Der Pitcher und seine Defense versuchen dies zu verhindern, indem sie drei Spieler der Offense out machen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die weiter unten erläutert werden. Bei drei Outs tauschen die beiden Teams ihre Rollen; dann noch auf den Bases befindliche Runner haben Pech gehabt, denn nachdem Wechsel sind stets alle Bases leer.

Während des Spiels darf beliebig häufig ausgewechselt werden, ein einmal aus dem Spiel genommener Spieler darf aber nicht später wieder eingewechselt werden.

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Innings und Spieldauer

Ein Spielabschnitt, im jede Mannschaft einmal Defense und einmal Offense war, bezeichnet man Inning. Die Auswärtsmannschaft ist dabei stets zuerst Offense, bei Spielen auf neutralem Platz wird gelost. Ein Spiel besteht in dem Regelfall aus neun solcher Innings. In deutschen Ligen werden teilweise auch Double Header gespielt, also zwei Spiele hintereinander (2×5, 2×7, 1×7 oder 1×9 Innings sind in Deutschland üblich). Dadurch soll die Zahl der Spiele pro Saison erhöht werden. Für die jeweilige Liga wird dies in der Durchführungsverordnung durch den zuständigen Landesverband festgelegt. Steht es nach der festgelegten Zahl von Innings unentschieden, so wird jeweils so lange um ein weiteres Inning verlängert (Extra Inning), bis eine Mannschaft gewinnt. Ein Unentschieden gibt es nur, wenn das Spiel bei Gleichstand wegen schlechten Wetters oder der fortgeschrittenen Stunde abgebrochen werden muss. In Profiligen wird das Spiel jedoch auch in diesem Fall zu einem späteren Termin zuendegespielt.

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Duell Pitcher gegen Batter

Im Mittelpunkt des Spiels steht das Duell zwischen einem Batter der Offense und dem Pitcher der Feldmannschaft. Die Spieler der Offense treten in einer vorher festgelegten Reihenfolge (Batting Order) einzeln gegen den Pitcher an. Dieser versucht, den Ball so durch die Strike Zone zu seinem Catcher zu werfen, dass der Batter ihn mit seinem Schläger nicht oder ca. schwach schlagen kann. Die Strike Zone ist der Bereich über der rund 40 cm breiten Home Plate, der oben und unten durch Brust- und Kniehöhe des Batters begrenzt ist.

In diesem Duell geht es um Balls (englisch äußerst!) und Strikes: Ein "Ball" ist, wenn der Pitcher die Strike Zone verfehlt und der Batter auch keinen Schlagversuch unternimmt. Wirft der Pitcher vier davon, darf der Batter "kampflos" auf das erste Base vorrücken und ebenso dürfen alle eventuell auf Bases befindlichen Spieler eine Base vorrücken. Dies bezeichnet man eine Base on Balls oder einen Walk. Dasselbe Vorrücken findet statt, wenn der Batter vom Wurf am Körper getroffen wird (Hit by Pitch).

Ein Strike ist, wenn der Schläger des Batters den Ball verfehlt oder der Wurf des Pitchers die Strike Zone passiert, ohne dass der Batter danach schwingt. Kassiert der Batter drei "Strikes", ist er out (Strike Out).

Ein Ball der in das Feld geschlagen wird ist weder "Ball" noch "Strike", die Unterscheidung bezieht sich ca. auf nicht oder nicht gültig geschlagene Bälle.

Die Entscheidung zwischen Ball oder Strike trifft der Hauptschiedsrichter (Plate Umpire), der sich hinter dem Catcher befindet.

Der Pitcher darf keine Würfe antäuschen; wenn er zu dem Wurf ansetzt, muss er ihn auch durchführen.

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Geschlagener Ball

Die interessantesten Situationen entstehen dann, wenn der Batter den Ball trifft und zurück in das Feld schlägt. Dadurch wird er zu dem Runner (Läufer) und muss den Schläger fallenlassen und zu dem ersten Base laufen.

Wird sein geschlagener Ball von einem Feldspieler direkt aus der Luft gefangen (Fly ball), ist er selbst sofort out (Fly out). Eventuelle andere Runner müssen zunächst zu ihrer Ausgangs-Base zurückkehren und dürfen erst nachdem Fang noch loslaufen, wenn sie glauben noch eine Chance zu haben die nächste Base zu erreichen -- etwa wenn der Ball sehr weit draußen gefangen wird oder ein Wurffehler passiert. Meist bleiben sie jedoch auf ihren Bases stehen. (Diese Regel gibt es, da ein hoher Fly Ball häufig fast zehn Sekunden in der Luft ist und das Vorrücken für die Runner sonst in diesem Fall zu einfach wäre.)

Der neue Runner ist ebenfalls out, wenn ein Feldspieler den Ball vom Boden aufnimmt und zu dem ersten Baseman wirft -- während dieser das erste Base berührt -- bevor der Batter/Runner selbst dort ankommt (Force out). Bei knappen Spielzügen entscheidet der Feldschiedsrichter (Field Umpire) zwischen safe oder out. Jeder Runner, der out ist, muss das Spielfeld verlassen, bis er wieder neu als Batter an die Reihe kommt.

Jeder Runner, der gerade kein Base berührt, ist auch out, wenn er von einem Feldspieler mit dem Handschuh berührt wird, wenn sich der Ball darin befindet oder mit dem Ball selbst (Tag out). "Abwerfen" ist jedoch nicht erlaubt, da es zu gefährlich wäre.

Ein Runner ist safe, wenn er ein Base erreicht, bevor die Feldmannschaft den Ball dorthin bringen kann. Er hat dann einen Base Hit erzielt. Er kann jederzeit versuchen, auch zwei oder drei Bases auf ein Mal weiter zu laufen, es darf sich allerdings höchstens ein Runner auf jedem Base befinden. Kommt also von hinten ein Runner nach, so muss der dort befindliche Runner vorrücken, ob er will oder nicht, und am Absichtbase gibt es die Möglichkeit eines Force out. Wenn kein Runner von hinten nachkommt (beispielsweise wenn ein Runner auf dem zweiten Base steht und das erste Base ist frei), dann kann er selbst entscheiden ob er laufen will oder ob er auf seinem Base bleibt, weil er glaubt dass die Zeit nicht ausreicht um das nächste Base sicher zu erreichen. Solche "freiwilligen" Runner können ca. per Tag out (berühren mit dem Ball in dem Handschuh), nicht per Force out (Ball erreicht Base vor dem Runner) ausgemacht werden. In der Praxis werden solche Laufentscheidungen heute meist nicht mehr vom Runner selbst getroffen, sondern der Trainer und sein Assistent stehen außerhalb des Spielfeldes in der Nähe der Bases und rufen den Läufern zu, wie sie sich verhalten sollen.

Schafft es der Batter durch seinen eigenen Schlag auf das erste Base, hat er ein Single erzielt. Schafft er es zu dem zweiten oder dritten Base, erzielt er entsprechend ein Double beziehungsweise Triple. (Diese Ausdrücke sind jedoch ca. für die Statistik von Bedeutung, für die Spielregeln ist es egal, ob ein Base durch einen eigenen oder fremden Schlag erreicht wurde). Ein Runner bleibt an einem Base, das er safe erreicht hat, während ein neuer Batter zu dem Duell gegen den Pitcher antritt. Durch dessen Schlag können alle Runner dann weiter vorrücken oder sogar einen Run erzielen, wenn sie nämlich wieder sicher am Home Plate ankommen. Schlägt ein Batter den Ball über den Außenzaun hinweg, so bezeichnet man das einen Home Run. Der Batter und alle eventuell sich gerade auf den Bases befindenden Runner dürfen die Bases in aller Ruhe ablaufen und je einen Run erzielen. Waren dabei alle Bases besetzt, und werden somit vier Punkte auf einen Schlag erzielt, so bezeichnet man dies einen Grand Slam. Bei leeren Bases zählt ein Home Run dagegen ca. ganz normal einen Punkt.

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Fair-, Foul- oder Deadball

Ein Fairball ist ein geschlagener Ball der in dem Fairterritory (In- und Outfield innerhalb der Seitenauslinien) zuerst den Boden berührt. Kommt er in dem Infield auf, darf er nicht in das Foulterritory rollen, bevor er hinter dem ersten bzw. dritten Base ist -- ansonsten gilt er als Foulball. Trifft der Ball in dem Outfield "fair" auf den Boden und rollt dann erst in das Foulterritory, so ist er ein Fairball.

Trifft ein geschlagener Ball den Boden jenseits der Foullines (Seitenauslinien) oder rollt aus dem Infield heraus, ist es ein Foulball. Das Spiel wird mit dem Ruf "Foul Ball" vom Schiedsrichter unterbrochen, alle Aktionen sind danach verboten, bis das Spiel mit dem Ruf "Play Ball" wieder fortgesetzt wird. Ein Foulball führt bei dem Batter zu einem Strike. Wenn der Batter schon zwei Strikes gegen sich hat, darf er jedoch ohne Nachteile Foulballs schlagen. Ca. bei einem Bunt-Versuch (Ziellich kurz geschlagener Ball) zählt ein Foulball auch bei schon zwei Strikes gegen den Batter als Strike und führt somit zu einem Strike Out. Ein aus der Luft gefangener Foulball führt zu einem Flyout. Das Spiel geht dann genauso weiter, wie bei einem Fairball, der zu einem Flyout geführt hat. Dies ist wichtig für das taktische Spiel.

Ein Deadball entsteht, wenn ein Fairball das Stadion verläßt, beispielsweise durch einen Fehlwurf. Gemeint ist damit die Fläche, die nicht mehr spielbar ist -- z.B. die Tribünen, das Gelände hinter dem Outfieldzaun oder die Dugouts (Ersatzbänke) der Spieler. Weitere Linien und Plätze können je nach Stadion zwischen den Teams und den Schiedsrichtern vereinbart werden. Ein Deadball wird auch gegeben wenn ein Spieler den Ball z.B. mit einem geworfenen Handschuh, oder der Baseballkappe, oder mit der Catchermaske oder sonstwie irregulär spielt. Ein Deadball wird stets mit Extra-Bases für die Runner geahndet. Springt der Ball z.B. über den Outfieldzaun, ist dies ein "Ground-Rule-Double". Der Batter darf aufs zweite Base und auch alle Runner rücken zwei Bases vor.

Buch-Tipp: Duden 01. Die deutsche Rechtschreibung. Buch und CD-ROM Referenzwerk Zu diesem Werk gibt es eigentlich nicht viel zu sagen: Für mich ist dieser Duden das Referenzwerk für jeden, der professionell mit der deutschen Sprache arbeitet oder arbeiten will. Ich verwende das Buch in der technischen Redaktion und er hat mich noch ganz selten in dem Stich gelassen. Die CD benutze ich nicht. Seit der neuesten Ausgabe...

Base Stealing

Wenn das Spiel nicht unterbrochen ist (z.B. durch Timeout oder nach einem Foulball), kann ein Runner jederzeit versuchen, das nächste Base zu "stehlen", also es zu erlaufen, auch wenn der Ball vom Batter gar nicht geschlagen wurde (Base Stealing). Eine typische Gelegenheit ist, wenn der Catcher einen Wurf nicht fängt (Wild Pitch), oder bei allgemeiner Unaufmerksamkeit der Defense. In diesem Fall muss die Defense schnell reagieren und den betreffenden Runner mit dem Ball berühren und so out machen, bevor dieser das anvisierte Base erreicht. Wenn ein Batter schon zwei Strikes gegen sich hat, und der Catcher fängt den Ball nicht, so kann auch der Batter versuchen, das erste Base zu "stehlen".

Um Base Stealing zu erleichtern und insgesamt den zu laufenden Weg zu verkürzen, rücken die Runner häufig schon vor dem Schlag ein paar Schritte vor. Wenn der Pitcher denkt, dass ein Runner es hierbei übertrieben hat, kann er den Ball statt zu dem Batter zu dem entsprechenden Baseman werfen; berührt dieser mit dem Ball in dem Handschuh den Runner, bevor der es zu dem Base zurück schafft, so ist der Runner out. Der Pitcher darf auch so einen Wurf jedoch nicht antäuschen, wenn er dazu ansetzt, muss er ihn auch ausführen.

Buch-Tipp: Duden 150 Diktate 2. bis 4. Klasse. Regeln und Texte zum Üben. Grundschule (Lernmaterialien) Was weißt DU DEN? Ich bin eine sehr tolle und weise Lehrkraft. Ich bemühe mich sehr meinen Schülern einen angenehmen Start in den Tag zu gönnen und gebe ihnen Kellogs. Aber dann geht die Folter los. Ich schlage ihnen vor,ein Diktat zu halten und zücke mein Duden. Ich schlage es auf, schlage nach, und hau es auf den Tisch. Es steht ca. Käse...

Schiedsrichter, Scorekeeper

Ein Spiel wird in der Regel von zwei bis vier Schiedsrichtern geleitet. Sie werden Umpire genannt. Der Hauptschiedsrichter steht stets hinter dem Home Plate, der oder die anderen in dem Feld. Wenn es ca. einen oder zwei Feldschiedsrichter gibt, müssen diese jeweils in die Nähe desjenigen Base laufen, wo eine knappe "safe oder out" Entscheidung ansteht.

Ein Scorekeeper am Spielfeldrand protokolliert alle Aktionen und Spielzüge auf einem vorgefertigten Formular, dem Scoresheet . Auf der Basis dieser Aufzeichnungen werden umfangreiche Statistiken erstellt, die Auskunft über Spielstärke von Mannschaften und Einzelspielern geben. Solche Statistiken sind bei vielen Baseball-Fans beliebt, haben aber für Sieg oder Niederlage keine Bedeutung.

Buch-Tipp: Duden. Basiswissen Grundschule. Deutsch. Nachschlagen und üben. Klasse 1-4 (Lernmaterialien) Deutsch mit Spaß und System Was mir als erstes an diesem Buch für die Grundschule Deutsch 1. -4. Klasse auffiel, war, dass mein Sohn (2. Klasse, guter Leser) es sofort in die Hand nahm und es interessiert durchblätterte und sich an Stellen "einloggte". Für Klasse 2 und 3 ein prima zusammengefasstes Werk, das Lust macht, sich Wissen in dem Überblick...

Spielgeräte, Ausrüstung

Buch-Tipp: Duden. Kommasetzung - kurz gefasst Grundsätzlich(st)es Der Autor liefert mit diesem Heft Grundsätzliches bis Grundsätzlichstes ("Der Punkt steht nach Aussagesätzen. ") über Satzmittelzeichen, Satzschlusszeichen, paarige Satzzeichen und Wortzeichen. Höher gebildete, insbesondere die, die vom Fach sind, werden nicht viel Neues finden, alle anderen greifen bedenkenlos zu.

Ball

Der Ball hat einen Durchmesser von etwa 9 cm, was etwas größer ist als ein Tennisball. Er ist von zwei Stücken weißem Leder umhüllt, die mit roten Fäden zusammengenäht sind. Er ist nicht mit Luft aufgepumpt, sondern sein Inneres besteht aus einem Korkkern und äußerst dicht gewickeltem Faden. Dadurch wird der Ball recht hart.

Schläger

Ein Baseballschläger besteht aus Holz oder Aluminium. In Profiligen und in der deuschen ersten Bundesliga dürfen ausschließlich Holzschläger benutzt werden, in den meisten anderen Amateurligen sind auch Aluminiumschläger erlaubt.

Handschuhe

Jeder Spieler der Feldmannschaft trägt einen großen Lederhandschuh, der das leichte und schmerzfreie Fangen des Balles ermöglicht. Die heute so typischen übergroßen, gepolsterten, korbähnlichen Handschuhe sind erst mit der Zeit aufgekommen, anfänglich trugen die Spieler gewöhnliche dünne Lederhandschuhe.

Der Fanghandschuh des First Baseman ist größer als die der anderen Feldspieler. Die Handschuhe der Outfielder haben meist Öffnungen, durch die man durchsehen kann, um einen Fly ball besser einzuschätzen.

Der Schlagmann trägt ein Paar dünne Lederhandschuhe, um Blasen an den Fingern zu vermeiden und einen besseren Griff zu haben. Manche Schlagmänner benutzen auch ca. einen Schlaghandschuh.

Schlaghelm

Batter und Runner tragen Kunststoffhelme, um vor Kopftreffern mit dem Ball geschützt zu sein. Auf der dem Pitcher zugewandten Seite bedecken diese auch das Ohr.

Catcher-Ausrüstung

Der Catcher trägt zusätzliche Schutzausrüstung, da er hinter dem Batter sitzt und vor dem Schläger und vor nicht getroffenen oder abgefälschten Bällen geschützt sein muss. Seine Ausrüstung besteht aus einem noch größeren und stark gepolsterten, fingerlosen Fanghandschuh, einer Gesichtsmaske, einem Helm, einem Brustschutz, einem Geschlechtsteilschutz und Knie- und Schienbeinschützern. Helm und Gesichtsmaske können leicht abgeworfen werden, etwa wenn der Catcher einmal einen Fly ball fangen muss und dafür freie Sicht braucht.

Der hinter ihm hockende Hauptschiedsrichter ist ähnlich geschützt, hat aber natürlich keinen Handschuh.

Softball

Softball ist eine Variante von Baseball. Dabei wird der Ball vom Pitcher nicht von oben geworfen, sondern mit einer Kreisbewegung von unten. Einige Regeln unterscheiden sich vom Baseball, das Spielprinzip ist aber identisch. Baseball wird zur Unterscheidung vom Softball ab und zu auch Hardball genannt.

Das Spielfeld beim Softball ist ungefähr 1/3 kleiner als beim Baseball, ebenso sind die Bases ca. 60 Fuß (etwa 18 m) voneinander entfernt. Die Schläger sind meistens etwas dünner und leichter.

Der Name des Spiels ist irreführend: Der Ball selbst ist größer als ein Baseball, ist aber genauso hart. Er kann ca. wegen seiner Größe nicht ganz so hart geworfen und geschlagen werden.

In den Vereinigte Staaten Amerika wird freizeitmäßig von Erwachsenen vorwiegend Softball gespielt, Baseball dagegen von Profis und an Schulen. In Deutschland spielen Herren Baseball und Damen Softball.

Es gibt zwei Versionen von Softball:

Fastpitch Softball

Beim Fastpitch Softball kann der Ball so hart geworfen werden wie es geht. Diese Variante wird üblicherweise in Schulen, Unis und ambitionierten Amateurligen gespielt. Damen Fastpitch Softball ist seit 1996 olympische Disziplin. Neben den Vereinigte Staaten Amerika (Olympiasieger 1996, 2000, 2004) gehören Japan und Australien zu den besten Nationalteams der Welt.

Slowpitch Softball

Slowpitch Softball ist die "Freizeit-Variante" des Softball, bei dem der vom Pitcher geworfene Ball einen deutlichen Bogen beschreiben muss. Base Stealing ist in dieser Variante nicht erlaubt.

Historische Entwicklung

Entstehung

Baseball entwickelte sich in Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem englischen Spiel Rounders . Der Legende nach wurde es in dem Jahr 1838 von Abner Doubleday , einem späteren Helden des Sezessionskrieges, in Cooperstown , einer Kleinstadt in dem nördlichen Teil des Bundesstaats New York, erfunden; historisch ist dies jedoch fast mit Sicherheit nicht. Der erste dokumentierbar gegründete Verein waren die New York Knickerbockers von 1845. Sie erstellten auch die ersten schriftlichen Regeln. Diese umfassen allerdings noch nicht sämtliche Spielregeln nach denen damals gespielt wurde, sondern geben ca. verbindliche Entscheidungen für eine Reihe häufiger Zweifelsfälle an. Baseball war anfänglich in dem Nordosten und in dem Mittleren Westen konzentriert, bald dann auch an der Westküste vertreten; in den Südstaaten ist das Interesse daran größtenteils erst in den letzten Jahrzehnten aufgekommen.

Erste Profi-Teams

Das erste Profi-Team (es waren alles bezahlte Spieler und kein einziger Amateur in dem Team) waren die Cincinnati Reds mit einem ersten Jahres-Etat von elftausend Dollar - gegründet am 1. Juni 1869.

Die National League wurde 1876 von Cincinnati, Chicago, Boston, St.Louis, Hartford, Louisville, New York and Philadelphia in New York gegründet. Heute sind die Cincinnati Reds und die Chicago Cubs die einzigen noch in der NL vertretenen Vereine von damals. In den ersten Jahren des Profibetriebs gab es noch eine ganze Reihe anderer, kurzlebiger Ligen. 1901 wurde dann die American League gegründet, zunächst als Konkurrenzbetrieb.

Beide Ligen gelten bis heute als die Major Leagues. Die größten Helden der Major Leagues werden in der Baseball Hall of Fame geehrt, die sich in dem oben erwähnten Cooperstown befindet.

Seit 1903 kooperierten die beiden Ligen und tragen jährlich als Finale die World Series aus. Zunehmend stellten Neueinwanderer aus Europa oder ihre Nachfahren der ersten Generation den Kern der erfolgreichsten Mannschaften. Nicht wenige der Spitzenspieler waren deutschstämmig, zu dem Beispiel Ludwig "Lou" Gehrig und auch der berühmteste Spieler aller Zeiten, Babe Ruth.

Rassentrennung

Etwa seit der Zeit der Gründung der ersten Profiligen war Baseball rassengetrennt, entsprechend der damals einsetzenden Reaktion gegen die freiheitlichen Grundsätze des Sezessionskrieges. Parallel existierten ebenfalls professionelle und von der Spielstärke durchaus ebenbürtige, aber viel schlechter bezahlte "Negro Leagues".

1947 wagte es der Manager der Brooklyn Dodgers Branch Rickey , die Color Barrier zu durchbrechen. Er holte den Schwarzen Jackie Robinson in sein Team. Rickeys Wahl fiel auf Robinson, da er sowohl ein hervorragender Spieler war als auch aufgrund seiner Disziplin und Charakterfestigkeit. Robinson musste in seinen ersten Jahren schwerstes rassistisches Verhalten von Gegnern, Zuschauern und sogar Mitspielern ertragen, konnte sich aber letztendlich etablieren. Zu seinen Ehren wird seine Spielernummer 42 heute in keiner Baseballmannschaft mehr an andere Spieler vergeben.

Die Manager der konkurrierenden Teams erkannten schnell, dass in den Negro Leagues ein reicher Pool an talentierten Spielern vorhanden war. Außerdem erschlossen sie sich durch die schwarzen Spieler auch den Zugang zu Fans aus der schwarzen Bevölkerung. Mitte der 50er Jahre waren alle Teams integriert. Nach einem Höhepunkt Ende der 70er Jahre ging die Zahl der schwarzen Spieler aber wieder zurück, da unter Schwarzen heute Basketball sehr viel höher angesehen ist. Gleichzeitig stieg jedoch die Zahl der aus Lateinamerika stammenden Spieler stark an.

Internationale Verbreitung

Baseball gilt nicht ca. in den Vereinigte Staaten Amerika als Nationalsport, sondern auch in vielen mittelamerikanischen und ostasiatischen Ländern wie Mexiko, Kuba, der Dominikanischen Republik, Venezuela, Japan und Taiwan. Innerhalb Europas ist es besonders in Italien und den Niederlanden recht beliebt.

Seit 1992 ist Baseball auch olympisch. Jedoch nehmen bisher die weltbesten Spieler nicht an den olympischen Turnieren teil, da die Profiligen bisher nicht bereit sind, dafür ihren Spielbetrieb zu unterbrechen. Leider ist beim Baseball in dem Gegensatz zu den meisten anderen Teamsportarten eine in dem Frühling beginnende und in dem Herbst endende Saison ohne Sommerpause üblich, sodass sich Olympia ca. schlecht einfügt. Der Weiterbestand bei Olympia ist daher gefärdet, viele IOC-Mitglieder favorisieren offenbar, ab 2012 stattdessen Rugby in die olympische Familie aufzunehmen (nach der derzeitigen IOC-Politik werden neue Sportarten ca. noch aufgenommen, wenn dafür andere gestrichen werden).

Die "International Baseball Federation" arbeitet jedoch mit der MLB daran, zukünftig eine echte Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften nachdem Vorbild der Fußball-Weltmeisterschaft zu veranstalten, zu der dann wirklich die besten Spieler jedes Landes kommen sollen. Diese soll, wenn möglich, zuerst 2005 (notfalls 2006) und danach mindestens alle vier Jahre stattfinden, jeweils etwa zwei Wochen dauern, und Nationalmannschaften von allen Kontinenten umfassen. Um den Ligabetrieb nicht unterbrechen zu müssen, soll sie jeweils in dem März in einer zu dieser Jahreszeit bereits ausreichend warmen Weltgegend stattfinden; das erste Turnier soll in den Vereinigte Staaten Amerika abgehalten werden, wobei dann ca. in Stadien gespielt würde, die entweder in dem südlichsten Teil der Vereinigte Staaten Amerika liegen oder überdacht sind.

Stellung von Baseball in den Vereinigte Staaten Amerika

In den Vereinigte Staaten Amerika selbst hat der einst alles beherrschende Baseball nachdem Zweiten Weltkrieg allmählich stets mehr Zuschauer an American Football und in den letzten Jahrzehnten auch Basketball verloren. Die durch wiederholte Streiks erkämpften extremen Spielergehälter sowie undurchsichtige Deals und Liga-Umstrukturierungen der Klubbesitzer haben dem Ansehen des Baseballs in den 90er Jahren sehr geschadet. Der Sport hat aber stets noch eine große und treue Fanbasis und eine tiefe Verankerung in der amerikanischen Kultur. Das gemeinsame Baseball-Spielen oder -Schauen gilt weithin stets noch als das Vater-Sohn-Erlebnis schlechthin.

Ein Vorteil des Baseballs ist, dass die Anzahl der Spiele einer Baseball-Mannschaft pro Saison sehr viel höher ist als in anderen Sportarten -- Major League-Teams haben mindestens 162 Spiele --, sodass die Eintrittspreise gewöhnlich niedriger angesetzt werden können und auch Fans aus den unteren Einkommensklassen manchmal in das Stadion kommen können.

Spielbetrieb

Baseball in Deutschland

Entwicklung in Deutschland

Begünstigt durch die Anwesenheit von amerikanischen Truppen in dem Deutschland entwickelte sich in den 1950er Jahren eine deutsche Baseball-Gemeinde, die in einer Bundesliga jährlich den deutschen Meister ausspielte, wobei es sich 1951 um eine inoffizielle deutsche Meisterschaft handelte. Der erste in Deutschland gegründete Verein waren die Frankfurt Juniors 1949.====Deutsche Meister Herren====

2004: Paderborn Untouchables 2003: Paderborn Untouchables 2002: Paderborn Untouchables 2001: Paderborn Untouchables 2000: Lokstedt Stealers 1999: Paderborn Untouchables 1998: Köln Dodgers 1997: Mannheim Tornados 1996: Trier Cardinals 1995: Trier Cardinals 1994: Mannheim Tornados 1993: Mannheim Tornados 1992: Mannheim Amigos 1991: Mannheim Tornados 1990: Köln Cardinals 1989: Mannheim Tornados 1988: Mannheim Tornados 1987: Mannheim Tornados 1986: Mannheim Tornados 1985: Mannheim Tornados 1984: Mannheim Tornados 1983: Mannheim Amigos 1982: Mannheim Tornados

1968: Colt Darmstadt 1967: Colt Darmstadt 1966: VFR Mannheim 1965: VFR Mannheim 1964: TB Germania München 1963: TB Germania München 1962: TB Germania München 1961: TB Germania München 1960: TB Germania München 1959: Mannheim Knights 1958: Mannheim Knights 1957: MEV München 1956: Mannheim Knights 1955: Frankfurt Juniors 1954: Mannheim Knights 1953: Frankfurt Juniors 1952: Frankfurt Juniors 1951: BC Stuttgart

Deutsche Meister Junioren

2004: Heidenheim Heideköpfe 2003: Paderborn Untouchables 2002: Mainz Athletics 2001: Mainz Athletics 2000: Mainz Athletics 1999: Bonn Capitals 1998: Mannheim Tornados 1997: Mainz Athletics 1996: Mainz Athletics 1995: Bonn Capitals 1994: Holzwickede Joboxers 1993: Düsseldorf Senators 1992: Düsseldorf Senators 1991: Düsseldorf Senators 1990: St. Pauli Knights 1989: Zülpich Eagles 1988: Zülpich Eagles 1987: Zülpich Eagles 1986: Mannheim Tornados 1985: Mannheim Tornados

Deutsche Meister Jugend

2003: Mainz Athletics 2002: Paderborn Untouchables 2001: Mannheim Amigos 2000: Ladenburg Romans 1999: Herrenberg Wanderers 1998: Gauting Indians 1997: Bonn Capitals 1996: Mainz Athletics 1995: Darmstadt Whippets 1994: Kassel Herkules 1993: Mannheim Amigos 1992: Mannheim Amigos 1991: Mannheim Amigos 1990: Brauweiler Raging Abbots 1985 - 1989 ??? 1984: Mannheim Tornados 1983: Mannheim Amigos 1982: Zülpich Eagles 1981: Mannheim Tornados 1980: Mannheim Tornados 1979: Mannheim Tornados 1978: Mannheim Tornados 1977: Mannheim Tornados 1975 - 1976 wurden keine Meisterschaften ausgespielt! 1974: VFR Mannheim ( Cubs ) 1973: Bad Kreuznach Tigers

Deutsche Meister Schüler

2002: Main Athletics 2001: Lüneburg Woodlarks 2000: Neu-Anspach Eagles 1999: Mainz Athletics 1998: Schwetzingen Braves 1997: Taunus Eagles 1996: Mainz Athletics 1995: Mainz Athletics 1994: Mainz Athletics 1993: Mainz Athletics 1992: ??? 1991: ??? 1990: Mannheim Amigos 1989: Brauweiler Raging Abbots 1988: ??? 1987: ??? 1986: ??? 1985: Zülpich Eagles 1984: Zülpich Eagles 1983: ??? 1982: Mannheim Tornados 1981: ??? 1980: Mannheim Tornados 1979: Mannheim Tornados 1978: Mannheim Tornados 1977: Mannheim Tornados 1976: ??? 1975: ??? 1974: Bad Kreuznach Tigers 1973: VFR Mannheim ( Pumas )

DBV-Pokal Herren

2002: Regensburg Legionäre 2001: Köln Dodgers 2000: Lokstedt Stealers 1999: Paderborn Untouchables 1998: Paderborn Untouchables 1997: Regensburg Legionäre 1996: Bonn Capitals 1995: Mannheim Tornados 1994: Mannheim Tornados 1993: Mainz Athletics

Neuzeit

Der erste und noch stets bestehende Verein der Neuzeit sind die Mannheim Tornados, die 1975 als selbstständiger Verein gegründet wurden.

Bis 1985 fristete Baseball ein Mauerblümchen-Dasein, danach entwickelte sich die Sportart in Deutschland aber rasant. Allerdings steht Deutschland innerhalb Europas stets noch weit hinter den beiden führenden Nationen, den Niederlanden und Italien, zurück.

Parallel zu der Bundesliga existierte in den 1980er Jahren die German American Baseball League (GABL), eine von in Deutschland ansässigen Amerikanern dominierte Liga. Diese Liga erlebte ihren Höhepunkt 1991, als der Privatsender Tele5 mit intensivem Sponsoring versuchte, Baseball in dem Fernsehen zu etablieren. Dieser Versuch scheiterte bereits in dem ersten Jahr und hatte den Zusammenbruch der GABL zur Folge. Die Teams der GABL schlossen sich daraufhin den Ligen des Deutschen Baseball Verbandes an.

1989 stieg die Deutsche Nationalmannschaft durch einen letzten Platz bei der Europameisterschaft in Paris aus dem europäischen A-Pool ab und verpasste 1990 den direkten Wiederaufstieg. Dieser konnte erst bei der B-Europameisterschaft 1992 in dem heimischen Ladenburg erreicht werden.

Nach einer sehr guten EM 2001 in Bonn, Köln und Solingen, bei der die deutsche Mannschaft einen respektablen siebten Platz erreichen konnte, folgte 2003 in den Niederlanden der erneute Abstieg und die daraus resultierende Entlassung des Bundestrainers van Gullick.

Der neue Bundestrainer Frady führte das Team bei der B-Pool EM 2004 in Fürth und Regensburg nach einer Demonstration von jungem Baseball aus Deutschland souverän zu dem Turniersieg und damit zurück in den A-Pool.

Aktuelle Situation

Heute sind knapp 30 Tausend Spieler in Deutschland aktiv.

Der Deutsche Baseball und Softball Verband e.V. organisiert mit seinen Landesverbänden den Spielbetrieb in verschiedenen Ligen:

  • 1.Bundesliga (2 Gruppen Nord/Süd)
  • 2.Bundesliga (2 Gruppen Nord/Süd)
  • Regionalliga (4 Gruppen)
  • Verbandsliga (je 1 pro Bundesland)
  • Landesliga
  • Bezirksliga
  • Kreisliga

Im Softball gibt es 1.Bundesliga, Verbandsligen und Landesligen.

In Europa wird mit dem hierzulande in dem Sportbetrieb allgemein üblichen Auf- und Abstieg gespielt, obwohl dies in Amerika unbekannt ist.

Hinzu kommen Nachwuchsligen in den Altersklassen Junioren (16-18 Jahre), Jugend (12-15 Jahre), Schüler (bis 12 Jahre).

Siehe auch

Spielbetrieb international

Die bekanntesten Profiligen in den Vereinigte Staaten Amerika werden von Major League Baseball, kurz MLB, organisiert. Unterhalb dieser Ligen befinden sich die Minor Leagues , ebenfalls Profiligen, deren Teams mit je einem Major League Team eng assoziiert sind und die als deren Talentpool dienen. Daneben gibt es noch einige andere Ligen in denen professionell Baseball gespielt wird. Meistens spielen dort Profis die in einem MLB-Team keinen Vertrag mehr bekommen oder aus den Minor Leagues entlassen wurden. Die meisten US-Spieler in Deutschland kommen ebenfalls aus diesem Pool. Die MLB ist eben das Maß aller Dinge.

Ähnlich wie bei anderen Sportarten in den Vereinigte Staaten Amerika wird Amateur-Baseball hauptsächlich von Schulen und Universitäten betrieben. Die Universitäten spielen in dem traditionellen "Arbeitersport" Baseball aber von jeher eine viel kleinere Rolle als in den einst "elitären" Football und Basketball. Die Profis werden meist direkt aus den High School-Abgängern rekrutiert, nicht aus den Universitäten.

Siehe auch

Sport, Softball, Pitcher, Catcher, Major League Baseball, National League, American League, Baseballschläger

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